Inlineskaten ist der Sport für ältere Menschen und ist für jeden geeignet und in jedem Alter erlernbar. Sportlich nicht geübte und ältere Menschen benötigen nur etwas mehrZeit und spezielle Anleitung. Die Kurse sind individuell und gehen vom Leistungs- und Können der Teilnehmer aus. Die einen lernen das Skaten in 2 Stunden, andere brauchen ohne sportliche Vorerfahrung mehr. Üben muss jeder selbst und das regelmäßige Fahren macht die positiven gesundheitlichen Wirkungen.
Eine wesentliche Ursache von Verletzungen im Alter sind Stürze. Mit zunehmenden Alter steigt die Gefahr zu stürzen erheblich. Nach einem Sturz vermeiden dann viele, körperliche Bewegung, die zu Stürzen führen könnte. Aber genau das ist gefährlich. Der Körper braucht Training, die sensomotorischen Fähigkeiten, die im Alter nachlassen, brauchen ständiges Training. Dafür eigenen sich dann Sportarten die ein hohes Maß an sensomotorischen Fähigekeiten erfordern und dazu gehört Inlineskaten.
Ältere Menschen, die sich zum Inlineskaten entschließen werden von der Umgebung belächelt und für verrückt gehaltenm da es zu gefährlich sei. Davon sollte man sich nicht abhalten lassen. Die Gleichgewichtsfähigkeit kann in jedem Alter trainiert und verbessert werden und ist eine wesentlicher Faktor zur Sturzvermeidung oder Verletzungsvermeidung bei Stürzen. Es soll jedoch nicht unterschlagen werden, das Stürze im höheren Alter gesundheitliche Beeinträchtigungen mit sich bringen können, die im Alter nicht so leicht heilen wie in der Jugend.
 In der Gruppe Fitness 40 plus beim 1. FCN Roll- und Eissport e.V. gibt es im Sommer und Winter die Möglichkeit als Vereinsmitglied oder als Übungsstunden von Seniorenskate die Skatefertigkeiten zu festigen und weiter zu entwickeln.
Ohne Schutzkleidung, ohne Helm kein Inlineskaten!
Die Kurse werden im Winter auf glattem Steinboden im Haus und im Sommer auf einer glatten Rollsportanlage im bbs nürnberg in 90471 Nürnberg, Brieger Straße 21 durchgeführt.
 Was wird gelernt? Das, was der Teilnehmer lernen möchte!
1. Richtige Skatehaltung wird vorgeführt und eingeübt.
2. Bewegung auf Inlineskates nach Musik
3. Aufstehen mit und dann ohne Hilfestellung
4. Gehen auf Inlineskates
- auf Teppichboden oder Rasen
- auf glatten Boden mit Hilfestellung.
Gehen auf Inlineskates ist jedoch nicht mit dem Gehen ohne Skates  gleich zu setzen. Die Füße werden nicht nach abwechslend nach vorne gesetzt, sondern die Bewegung wird nur durch Gewichtsverlagerung in der V-Stellung erreicht.
5. Das Rollen auf Inlineskates
setzt das Gehen auf Inliner voraus. Zunächst vorsichtiges Gehen in der Grundhaltung und dann folgt aus dem Gehen heraus bei höherem Tempo das Rollen mit Unterstützung und Führung des Lehrers.
6. Das Abstoßen
mit einem Bein und das Rollen auf dem anderen Bein wird von Wand zu Wand geübt. Beim Wechsel der Richtung wird auch das Abstoßbein  gewechselt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf richtige Skatehaltung und senkrechtem Stehen auf dem Fahrbein gelegt; Abstoßen zur Seite, nicht nach hinten. Anstoßen soll dabei keine Stoßbewegung, sondern ein Strecken des vorher gebeugten Beines im rechten Winkel zur Fahrtrichtung sein.
7. Vorwärtsfahrt
Nun erfolgt das Abstoßen abwechselnd mit beiden Beinen. Durch Führung, wenn erforderlich, wird Sicherheit gegeben und das Gefühl und Erlebnis einer höheren Geschwindigkeit vermittelt.
8. Sanduhrlauf
zunächst wieder mit Führung, dann ohne.
9. Berabfahren
Der Berg wird langsam Stück für Stück erarbeitet je nach Ängstlichkeit und Verhalten des Kursteilnehmers kann hier wieder geführt werden, indem der Skatelehrer rückwärts fährt und den Kursteilnehmer an den Händen führt.
10. Richtungsänderungen
Das Steuern und der leichte Richtungswechsel mit ausgestreckten Armen und drehen des Oberkörpers in die gewünschte Fahrrichtung wird gezeigt und eingeübt.
11. Schwellen überwinden
Bei der Bergabfahrt ist eine kleine Türschwelle zu überwinden. Bei der Bergauffahrt kann diese Schwelle durch Übersteigen oder in höherer Geschwindkeit auch durch Überfahren überwunden werden. Bergaufwärtsgehen auf Skates und Stehen am Berg wird gezeigt und eingeübt.
12. Vorübung zm Bremsen und zur Standsicherheit
Im Stand und mit gebeugten Knien werden die Skates vor und zurück bewegt. Die Arme werden gegenläufig ebenfalls mitbewegt. Diese Bewegung wird auch nach Musik ausgeführt. Auf schmalspuriges Stehen auf den Skates und auf Gewichtsverlagerung auf das jeeilig hintere Bein wird geachtet.
13. Bremsen mit der Heelbremse.
Die 3 wesentlichen Schritte werden zunächst einzeln eingeübt, eventuell mit Führung
durch den Lehrer.
- in die Knie gehen,
- Arme nach vorne strecken,
- Schwerpunkt über dem Fahrfuß verlagern,
- Bremsfuß eine Fußlänge nach vorne schieben, Â
- die Vordere Rolle des Bremsfußes anheben,
- weiter in die Knie gehen ,
- Bremsfuß nachvorne schieben.
14. Bremsen am Berg,
- von unten beginnend wird der Berg erarbeitet
- Bremsen auf der geraden Strecke nach der Abfahrt
- Bremsen am Berg, aus dem Stand, kurz rollen lassen, bremsen und dann wieder rollen lassen, bremsen …
- Den gesamten Berg möglichst langsam herunterfahren durch ständiges Bremsen
höhere Geschwindigkeit am Berg zulassen und Bremsen bis zum Stillstand
15. Kurvenfahren
- Steuern mit den Armen bei der Abfahrt am Berg
- Fahren im Kreis rechts- und dann linksherum
- Fahren einer liegenden Acht
- Slalomfahren
16. Drehung um 180* oder Spin-Stop
17. Auf einem Bein länger fahren
18. Hindernis übersteigen
19. Hindernis überspringen
- Vorübung 2 Personen halten sich an den Händen und hüpfen hoch
- Sprung über eine aufgemalte Linie oder Plattenrille des Bodens
- Sprung über die gefaltete Pappe
20. kleine Rampe / Gehsteig überfahren
Eine Rampe mit 7 cm Höhe wird in höherer Geschwindigkeit
- mit dem linken Fuß
- mit dem rechten Fuß
- mit beiden Füssen überfahren
Es wird gezeigt wie ein Gesteig in hoher Geschwindigkeit einfach heruntergefahren werden kann.
21. verschiedene Bremsmethoden
- Heelstop wird als wichtigster Stop gut eingeübt
- Rasenstop
- Spin-Stop aus geringer Geschindigkeit
- ·Geschwindigkeitsreduzierung durch umgekehrte V-Stellung
- Schneepflug am Berg
- T-Stop (wer will)
22. Rückwärtsfahren
- Sanduhrlauf rückwärts
- Rückwärtsfahren in umgekehrter V-Stellung
Bei Senioren, die keine sportlichen Vorkenntnisse haben, kann es auch mehrere Stunden dauern, bis sie sich sicher auf den Skates bewegen können. Hier ist viel Lob und Mut zur eigenen Geduld angesagt.
- Üben muss jeder selbst.
- Nur regelmäßiges Üben bringt den Erfolg.
- Beim Inlineskaten muß der Körper die Bewegung lernen und automatisieren. Das Lerntempo ist vom Alter und sportlichen Vorerfahrungen bestimmt.
Das Kurskonzept erhebt kein Anspruch auf Vollständigkeit und wird ständig weiterentwickelt und in den Kursen auch sehr individuell angewendet. Es soll Interessenten eine Information geben, was sie in den Kursen erwartet.
Der Kursleiter mit seiner eigenen Erfahrung, wie mühsam und doch erfolgreich das Erlernen des Inlineskatens sein kann, und dem Blick und Hinweis auf Fehlhaltungen und Schwächen garantieren den Lernerfolg.
Anfrage nach Inlinerkurs per Mail
Telefonische Anfrage über 0911 819119
Kursort: 90471 Nürnberg, Brieger Straße 21, Rollsportplatz, bei Regen im Internatskeller
Kurszeit: samstags 9:00 Uhr und 10 Uhr nach Vereinbarung
Kosten:
- 4 Kursstunden in der Gruppe á 45 Minuten 40 €
- 1 Kursstunde  in der Gruppe á 45 Minuten 12 €
- 1 Kursstunde als Einzelstunde oder Familienkurs 30 €
- Ausrüstungsverleih je Stunde 5 €